Nuschka Lanz Jungmann
(geb.
27.4.1942, Grimsel Hospiz)
Kurzbiographie
Schulzeit in der Rudolf
Steiner Schule, Bern. Später folgen die “Sturm- und Drangjahre” in der
Künstlerszene; Leben, Lernen und Wirken in Südfrankreich, Paris und im
inneren Kern (der wilden Jahre) der Kunsthallen-Szene um Harry Szeemann in
Bern; eine wichtige Ausbildungszeit. Die meisten der damals “verrückten
Typen” bilden heute die Elite der Kunst- und Kulturschaffenden der
Schweiz. Danach folgt die Zeit der praktischen Ausbildung im Gastgewerbe.
Mit
25 Jahren lernt sie den Künstler und späteren Baumeister Peter Lanz kennen
und findet in ihm ihren grössten Förderer sowie ihren härtesten Kritiker.
Zwanzig Jahre dauert diese Verbindung, aus der drei Kinder hervorgehen. In
diesen Jahren vertieft sie sich im Malen, Zeichnen und Bildhauern. Sie
bildet sich in autodidaktischem Studium in Astrosophie, Heilpflanzen,
Mineralien, Philosophie und Klang aus. 1970
wird sie sich mit der Geburt des ersten Kindes ihrer medialen Fähigkeiten
bewusst. Sie erwacht auf spiritueller Ebene, wird sich klar, dass die Quelle
unerschöpflichen Wissens im eigenen Innern liegt.
Sie folgt dem inneren Anruf, ihre Medialität durch geistige Selbstdisziplinierung (Yoga- Meditation) zu kultivieren, um sich dieser Quelle
schadlos nähern zu können. Seither bilden die Yoga- Sutras des Patanjali
sowie der integrale Yoga (Sri Aurobindo/Mutter) die philosophische Basis
ihres Lebens. Durch das erschütternde Erlebnis eines persönlichen
Kontaktes mit der Mutter (Sri Aurobindo) wird diese Basis stabilisiert. Es
folgen das Studium der Lehrbriefe Yoganandas und die Einführung in den
Kriya-Yoga. Seit 1978 leitet sie ununterbrochen Kriya-Yoga-Gruppen im
Tessin an.
Bei
Leslie und Betty Harvey (Heiler/England) findet Nuscha Bestätigung und
Ermutigung, völlig autodidaktisch durch den Lernprozess hin
zu einem bewussten, spirituellen Leben (mit dem Kriya-Yoga als Basis)
zu gehen und die Lehre in ihrem Alltag zu erfahren.
Seit
Anfang der 70-er Jahre wirkt sie als spirituelle Heilerin für ihre
unmittelbare Umgebung in den Bergen des Tessins. Dem Wunsch von
Interessierten entsprechend, beginnt sie ihr Wissen weiter zu geben. Auf
vielseitigen Wunsch arbeitet sie seit 1987 auch regelmässig in der
Deutschschweiz. So finden u.a. im Singsaal eines Schulhauses in Zürich
einmal im Monat öffentliche Meditationen statt.
1981 Eröffnung des Centro
Cristallo. In diese Zeit fallen auch der „Ruf“ und die Unterweisung
von Rolling Thunder (Nevada), Don José Matsuwa (Mexiko) und Carol Lee
Sanchez (New Mexiko). Am dritten und letzten der historisch wichtigen
Alpbach-Kongresse wird sie gebeten, ihre Form von “schweizerischem”
Schamanismus einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Der Grund, warum
gerade ihr diese Ehrung zuteil wird, liegt an ihrem besonderen Geburtsort
sowie an der spürbaren spirituellen Disziplin. Ein Mensch mit angeborenen
schamanischen Kräften werde immer unter aussergewöhnlichen Umständen oder
an besonderen Orten geboren, wird ihr gesagt. Dies sei
eines der Merkmale, an denen Schamanen aus allen Kulturen
ihresgleichen erkennen. Sie “riechen”, “sehen” dies mit Sicherheit.
Aus dieser bis heute andauernden Unterweisung geht
eine tiefe Verbundenheit mit dem Sinn und Zweck des Schamanismus aller
Kulturen hervor, der einzig und allein darin besteht, die Menschen (in der
Gemeinschaft!) das direkte Erleben schöpferischer (göttlicher) Energie in
aller Natur (zu der der Mensch ja gehört!) erfahren zu lassen.
1986 begegnet sie ihrem Lebenspartner Kurt Jungmann. Heirat
1993. Unter ihm als hauptsächlichem Bauführer und Erbauer (Innen- und
Aussenbau) entsteht 1994 das neue Centro Cristallo.
Im Lauf der Jahre intensiviert sich ihr künstlerisches
Schaffen «ars orme© –
spurenkunst» und findet Ausdruck in Trance-Musik, den vielfältigsten Formen
ihrer Kraftobjekte, als soziale Skulpturen im Aktiv-Museum und in dem, was
ihrem schöpferischen Geist als «magische
Wirklichkeitscollage» ad
hoc entspringt.
Bitte keine unangemeldeten Besuche im Centro Cristallo
- Danke.
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