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Einführung in die künstlerische Arbeit von Nuschka Lanz
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«Es sind die Künstler, Meret Oppenheim 1913 - 1985 |
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Nuschka Lanz lebt zurückgezogen in den Tessiner Bergen, wo sie seit 35 Jahren ein eigenständiges künstlerisches Werk entwickelt hat. Ihrer Arbeit liegt ein ganzheitliches, schamanisches Bewusstsein in der Tradition von Joseph Beuys zugrunde. Ihr plastisches Werk ist stark in der schweizerischen Volkskunst verwurzelt – im wahrsten Sinne des Wortes. Ihr Weltbild ist ein naturverbunden Spirituelles, in dem alles mit allem zusammenhängt, verbunden und verwoben ist und keine Grenzen zwischen den verschiedensten Kunstgattungen wie zwischen Kunst und Leben kennt. Obwohl diese ganzheitliche Weltsicht innerhalb der offiziellen Kunstszene heute nicht en vogue ist, repräsentiert Nuschka Lanz eine wichtige Tendenz innerhalb des schweizerischen Kunstschaffens, das eher im Untergrund und Verborgenen stattfindet. Nuschka Lanz schafft es, festbleibende Kreise von Interessierten aus allen Alters- und Gesellschaftsschichten um sich zu bilden, mit denen gemeinsam sie an einer gerechteren Gesellschaftsordnung arbeitet. Sie lebt und lehrt im Beuysschen Sinne eine selbstbestimmte, kreative Lebensführung, die jeden Menschen zum Künstler machen kann. Dieser Drang nach Selbstbestimmtheit, nach Freiheit und Eigenständigkeit ohne das Getöse einer zu grossen Öffentlichkeit macht ihre Arbeit so glaubwürdig und verbindlich. Es entspricht ihrem scheuen und zurückhaltenden Wesen, dass sie sich und ihre Arbeit stark zurückhält. Ich fand es an der Zeit, dass die künstlerische Arbeit von Nuschka Lanz einer grösseren Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und eröffnete im Mai 2004 einen Ausstellungsraum in meiner Wohnung.
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