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Philosophie der Cristallo-Arbeit
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Das
Centro Cristallo ist ein Ort, wo spirituelle Erfahrungen und Erkenntnisse
unter Wahrung der ganz persönlichen
Glaubensfreiheit erworben, gepflegt und vertieft werden können.
Die Struktur sowie das
ganzheitliche Unterrichtsangebot erwuchs der 20-jährigen sozial-
pädagogischen
Erfahrung der Leiterin, Nuscha Lanz. Ihre wohl wichtigste - auch aufmüpfigste
- Erkenntnis war es, dass reine Information im Sinne intellektueller Aufklärung
wenig bis nichts am selbstzerstörerischen Verhalten der Menschen -
insbesondere der Jugend - ändert, sondern dass es der praxisorientierten,
zwischenmenschlich offenen Unterweisung bedarf, damit brachliegendes oder
verdrängtes Kräftepotential sich entwickeln kann. Denn: Nur wer
Vertrauen zu sich selbst hat, ist letztlich gefeit gegen die Bedrohungen
und Verführungen unserer sich immer schneller verändernden Welt.
Vertrauen ist die not-wendende Basis für Toleranz, Frieden und Kultur.
Und: Kultur wirkt sinnbildend. Bekanntlich finden Angehörige von Völkern, bei denen das
kulturelle Geschehen ein Teil des Gemeinschaftslebens ist, leichter ihren
Lebenssinn.
Nuscha Lanz wusste sich von
Anfang an deutlich abzugrenzen von der boomenden Bewegung des New-Age, wo
allzu oft schnelles Konsumieren und Nachahmen exotischer Praktiken den
Inhalt der angebotenen Workshops ausmachen. Im weitverbreiteten Bedürfnis
der Menschen nach Erweiterung ihres Bewusstseins sieht sie jedoch die
zentrale Chance zur Veränderung deren selbstzerstörerischen Verhaltens:
Wenn verantwortungsbewusst und kompetent mit psychoaktiven Techniken
gearbeitet wird, kann der Mensch nach und nach jenes ihm innewohnende
Potential entwickeln, das ihn den Lösungen für seine persönlichen,
sozialen sowie wirtschaftlichen und ökologischen Schwierigkeiten einen
grossen Schritt näherbringt.
Der enge Kontakt zur Natur und
ihren Elementen bildet die Basis für die Cristallo-Arbeit.
Nuschas wichtigstes Anliegen ist,
begreiflich zu machen, dass es das (geläuterte) Bewusstsein – in
welchem eine Methode angewendet wird – ist, das heilt; nicht die
Methode selbst.
Das Centro Cristallo ist ständiger
Arbeits- und Wohnort von Nuscha Lanz und ihrem Ehemann Kurt Jungmann.
Indem die Lernenden sehen, wie die Lehrerin/Heilerin lebt, können sie
auch deren Integrität überprüfen - eine für spirituelles Lernen
unabdingbare Voraussetzung. Die Verbindung von Wohn- und Arbeitsort erfüllt
eine zweite für diese Art von Pädagogik wichtige Voraussetzung: Das
Arbeiten in Gruppen von ca. 20 Personen und somit die Überblickbarkeit
aller gemeinsamen Unternehmungen.
Den Alltagstätigkeiten
(einkaufen, kochen, putzen, etc.), wird ebensoviel Bedeutung zugemessen
wie intellektuellen, heiltherapeutischen und gestalterischen Arbeiten.
Die Infrastruktur erlaubt es
zudem, die finanziellen Aufwendungen in einem vernünftigen Rahmen zu
halten, was sich u. a. positiv auf die Ausbildungskosten auswirkt. Es ist
im Sinne der Lehrerin, ihre Unterrichtsinhalte einer breiten Bevölkerungsschicht
zugänglich zu machen.
Das Modell des Centro regt
Ausgebildete an, weitere solche Lerngruppen zu bilden. So kann in Zukunft
beispielsweise auch in Bern, Basel, Zürich Cristallo-Arbeit unterrichtet
werden.
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